Das erste Einzel des Tages verlor Jule Niemeier gegen Emma Raducanu mit 4:6, 4:6. In ihrem Match musste Niemeier immer wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Im zweiten Satz hatte sie beim Stand von 2:5 und 3:5 jeweils Matchbälle abzuwehren, blieb aber in der Partie. Erst den sechsten Matchball verwandelte die US-Open-Siegerin von 2021 und stellte auf 0:1 aus deutscher Sicht.

„Emma Raducanu hat in den entscheidenden Momenten deutlich besser serviert als ich. Ich glaube, das war der ausschlaggebende Punkt heute. Gerade bei den Breakbällen im ersten Satz hat sie bei 0:40 drei Mal unglaublich aufgeschlagen“, so Jule Niemeier.

In der zweiten Begegnung traf Laura Siegemund auf Katie Boulter. Die Deutsche startete zwar mit einem Break in die Partie, verlor daraufhin aber sechs Spiele in Folge. Auch im zweiten Durchgang fand Siegemund wenig Lösungen gegen die Nummer 24 der Welt. Nach einer Stunde und 10 Minuten stand Katie Boulter als Siegerin fest – Endstand: 6:1, 6:2.    

„Ich habe heute nicht sonderlich gut gespielt, muss aber auch sagen, dass Katie Boulter unglaublich gespielt hat. Ich muss dann einfach einsehen, dass sie ein Level zu hoch für mich ist – speziell auf so einem extrem schnellen Belag. Ich habe gehofft, dass ich gefährlicher sein kann“, sagte Siegemund im Anschluss an ihr Match.

Mit der zweiten Niederlade im zweiten Match stand Großbritannien als Sieger fest. Das Doppel wurde nicht mehr ausgetragen.

„Wir haben uns mehr erwartet und erhofft. Leider hatten wir heute gegen Großbritannien keinen Erfolg. Da ist es klar, dass wir erst einmal enttäuscht sind. Die Umstände in dieser Woche waren nicht gut, weil wir aufgrund des Unwetters wenig trainieren konnten. Aber jedes Team hat die gleichen Bedingungen“, fasste Rainer Schüttler die Woche bei den Billie Jean King Cup-Finals zusammen.

So geht es jetzt weiter

Mit der Niederlage bei den Finals endet die Saison des Porsche Team Deutschland. 2025 geht es für die Schützlinge von Rainer Schüttler bei den Qualifiers weiter. Nach einer Formatänderung der ITF treffen dann Anfang April (KW 15) drei Teams in sieben Gruppen aufeinander. Dabei qualifizieren sich nur die Gruppensieger für die Finals, die zweit- und drittplatzierten Teams gehen in die Play-Offs.  

Die restlichen Spiele der Billie Jean King Cup-Finals werden live auf Tennis Channel übertragen.

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