+++ ATP Tour +++
Großer Erfolg für Hendrik Jebens (30/TK Kurhaus Aachen) beim ATP-500-Turnier in Rotterdam: Der deutsche Doppelspieler kämpfte sich an der Seite seines Partners Ray Ho (Taiwan) als Qualifikant bis ins Finale des hochklassig besetzten Events in den Niederlanden vor und feierte damit den größten Erfolg seiner Karriere.
Auf dem Weg ins Endspiel bezwang das Duo unter anderem die topgesetzte Paarung Marcelo Arévalo (El Salvador) und Mate Pavić (Kroatien).
Im Finale trafen sie auf die Italiener Simone Bolelli und Andrea Vavassori. Trotz einer engagierten Leistung mussten sich Jebens und Ho schließlich mit 3:6, 4:6 geschlagen geben. „Was für eine Woche für Ray Ho und mich. Wir haben in jedem Spiel alles da draußen gelassen. Es tut immer noch weh, dieses Finale nach so einem Lauf zu verlieren, aber es war eine tolle Turnierwoche in Rotterdam“, schrieb der stolze Finalist auf Instagram.
Für Jebens war es das fünfte ATP-Finale seiner Karriere – jedoch das erste auf ATP-500-Ebene. Seine vier vorherigen Endspiele hatte er allesamt bei ATP-250-Turnieren erreicht.
+++ ITF-Herren +++
Mit deutscher Beteiligung ging die zehnte Ausgabe der TennisBase Open in Oberhaching – einem M15-ITF-Turnier – zu Ende: Der Hamburger Marvin Möller (27/TC Bredeney) musste sich im Finale dem topgesetzten Briten Paul Jubb deutlich mit 2:6, 0:6 geschlagen geben.
Für den 27-Jährigen, der 2022 bereits das ITF-M15-Weltranglistenturnier in Oberhaching gewinnen konnte und im vergangenen Jahr das Endspiel erreicht hatte, war es dennoch eine insgesamt starke Turnierwoche.
Auch der DTB-Bundeskaderspieler Niels McDonald (18/Oldenburger TeV) setzte in Oberhaching ein Ausrufezeichen: Der French Open-Juniorensieger lieferte sich im Viertelfinale mit dem späteren Champion ein hochklassiges Duell und unterlag nur knapp mit 6:3, 1:6, 6:7 (4).
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Erster Saisontitel im Doppel für John Sperle (24/Marienburger SC) beim M15-ITF-Turnier in Florida. Zusammen mit dem Franzosen Louis Tessa setzte sich der Linkshänder im Finale des Sandplatzturniers mit 7:5, 6:4 gegen das US-Duo USA Jon Gamble und Hunter Heck durch.