Im vierten Match des Ties zwischen Deutschland und Ungarn sorgte Jan-Lennard Struff für die vorzeitige Entscheidung. Nach einem Wechsel in der ungarischen Mannschaft traf der 33-Jährige auf Máté Valkusz und nicht, wie angesetzt, auf Fábián Marozsán. Struff zeigte sich davon unbeeindruckt und gewann 6:3, 6:2.

„Gegen Ungarn und 6.500 Zuschauern in der Halle hatten wir ein schweres Auswärtsspiel. Dominik, Kevin und Tim haben überragend gespielt. Das inspiriert einen ein bisschen. Meine Aufschlagquote und das Nutzen von Breakchancen war gestern nicht so gut, das habe ich heute deutlich besser gemacht. Deswegen bin ich sehr glücklich“, sagte der Matchwinner.

Doppel ebnete den Weg

Kevin Krawietz und Tim Pütz sorgten für einen guten Start in den zweiten Matchtag. Im Doppel gegen Fábián Marozsán und Máté Valkusz gewann die deutsche Paarung 6:3, 7:6 (3), was gleichzeitig ihr zehnter gemeinsamer Sieg im Davis Cup war.

„Unser Doppel hat uns schon so häufig getragen. Mit einem guten ersten Satz haben die beiden für Ruhe in der Halle gesorgt. Der Sieg im Doppel hat Struffi dann Rückenwind für sein Match gegeben“, so Teamkapitän Michael Kohlmann.

Mit dem Sieg hat sich das DTB-Team für die Davis Cup Finals Group Stage qualifiziert. Diese findet im September an vier verschiedenen Orten statt. Darauf freut sich Kohlmann bereits jetzt: „Ich bin glücklich und wir freuen uns, wieder in der Gruppenphase zu sein. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir dahin gehören. Jetzt schauen wir mal, was die Auslosung ergibt.“

Im vierten Einzel trafen Kevin Krawietz und Zsombor Piros in einem „Dead Rubber“ aufeinander. Für Krawietz war es das Davis Cup-Debüt in einem Einzelmatch. Das Spiel gewann Piros 7:6, 6:3.  

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