Auch wenn der Traum vom ersten Wimbledon-Titel an diesem Sonntag vorerst unerfüllt blieb, blickt Zverev auf zwei herausragende Wochen im All England Club zurück. Mit seinem Finaleinzug untermauerte Deutschlands bester Tennisspieler einmal mehr seine herausragende Position im deutschen Sport.
In einem hochklassigem Finale musste sich Zverev dem Italiener Jannik Sinner mit 7:6, 6:7, 3:6 und 4:6 geschlagen geben.
Für den Hamburger war es bereits das fünfte Grand-Slam-Finale seiner Karriere. In der Historie des deutschen Herrentennis erreichten lediglich Boris Becker und Gottfried von Cramm mehr Endspiele bei den vier wichtigsten Turnieren des Jahres. Zudem trug sich Zverev als erst fünfter deutscher Spieler in die Geschichtsbücher ein, der das Finale des Rasenklassikers in Wimbledon erreichte – zuletzt war dies Boris Becker vor 31 Jahren gelungen.
Mit dem Sprung auf Platz zwei der Weltrangliste festigt Zverev seine Position als einer der dominierenden Akteure im internationalen Herrentennis.
DTB-Präsident Dietloff von Arnim würdigte die starke Leistung der deutschen Nummer eins nach dem Finale:
„Natürlich überwiegt in den ersten Momenten nach einem verlorenen Wimbledon-Finale die Enttäuschung. Doch gerade jetzt möchte ich hervorheben, welch außergewöhnliche Leistungen Alexander Zverev in den vergangenen Wochen gezeigt hat. Nach dem historischen Triumph in Paris direkt im Anschluss das Endspiel in Wimbledon zu erreichen, ist sportlich herausragend. Der Sprung auf Platz zwei der Weltrangliste, sein fünftes Grand-Slam-Finale und der erstmalige Einzug ins Endspiel von Wimbledon belegen eindrucksvoll seine Ausnahmestellung im deutschen Sport. Sascha hat Deutschland während des gesamten Turniers hervorragend repräsentiert. Wir sind fest davon überzeugt, dass er auch in Zukunft um die wichtigsten Titel unseres Sports mitspielen wird“, erklärte von Arnim.