„Die Saison war an Dramatik nicht zu überbieten. Den Tennisfans wurde alles geboten, was die stärkste Liga der Welt ausmacht“, lautete das positive Fazit des DTB-Präsidenten Dietloff von Arnim, der selbst mehrere Jahre lang Mitglied beim neuen Deutschen Meister war: „Ich gratuliere dem TC Großhesselohe zum ersten Deutschen Mannschaftsmeistertitel. Das Team hat in den wichtigen Momenten sein bestes Tennis gezeigt und nach neun Spieltagen verdient gewonnen. Dass sie nun die erste Meisterschaft seit der Vereinsgründung 1925 feiern, liegt auch an der konstant guten Arbeit, die dort geleistet wird.“
 
Spannung bis zum letzten Ballwechsel
 
Am letzten Spieltag hatten neben dem TC Großhesselohe auch das Team Marc O‘ Polo Rosenheim, Kurhaus Lambertz Aachen und der TC Bredeney Chancen auf den Titelgewinn. TC Großhesselohe und Rosenheim waren sogar mit 11:5 Punkten gleichauf. Mit dem Vorteil mehr gewonnener Matches war der TC Großhesselohe in den entscheidenden Spieltag gegangen und wusste diesen für sich zu nutzen. Bereits nach den Einzeln machten sie den Titel perfekt. Für den entscheidenden Matchpunkt sorgte der Österreicher Lukas Neumayer, der das vierte Einzel mit 6:1, 0:6, 11:9 gegen Calvin Hemery gewann. Die anschließenden Doppel wurden nicht mehr ausgetragen.
 
„Die Meisterschaft ist für alle aus dem Club kurz vor dem 100-jährigen Vereinsjubiläum etwas ganz Besonderes. Die Mannschaft hat eine fantastische Saison gespielt“, freute sich der TCG-Bundesliga-Sportchef Bernard Eßmann. Auch Teammanager Christopher Kas zeigte sich nach dem Sieg überglücklich und sagte: „Das war in dieser Saison eine großartige Teamleistung. Da hat sich in den letzten Jahren in unserer Mannschaft einiges entwickelt.“
 
Der Sieg vom TC Großhesselohe beim FTC Palmengarten besiegelte gleichzeitig den Abstieg der Frankfurter, die die Saison auf Platz 9 beenden. Im Kellerduell ging es ähnlich spannend zu wie an der Tabellenspitze – auch hier hätte es am letzten Spieltag noch fünf Mannschaften erwischen können. Nur der direkte Abstieg von Aufsteiger TC Augsburg Siebentisch stand schon nach dem vorletzten Spieltag am Freitag fest.
 
Viele Tennisfans live dabei – vor Ort oder im Stream
 
Mehrere tausend Zuschauer:innen auf den Anlagen sorgten in dieser Saison für eine besondere Atmosphäre. Beim Spiel zwischen Mannheim und Rosenheim kamen sogar 3.400 Fans, um den letzten Auftritt von Dominic Thiem für Mannheim zu erleben.
 
Die Nähe zu den Spielern auf den Vereinsanlagen ist einzigartig und bei keinem Turnier so erlebbar. Auch das Auftreten im Team ist sowohl für die Spieler als auch für die Fans eine gern gesehene Abwechslung zum Touralltag. Doch nicht nur vor Ort war die stärkste Liga der Welt erlebbar. Tennis Channel hat alle Matches live übertragen.

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