Eva, du bist die neue Nummer 1 unter den deutschen Damen. Wie hört sich das für dich an?

Das war erst einmal eine Überraschung, weil ich, während ich in Dubai gespielt habe, nicht auf das Ranking geschaut habe. Als kleines Mädchen habe ich auf die Nummer 1 in Deutschland hochgeschaut und die Spielerinnen waren immer eine Inspiration. Auch als ich in Deutschland unter den Top 5 stand, war das für mich ein unglaubliches Ereignis. Jetzt selbst die Nummer 1 zu sein, ist ein Gefühl, das ich nicht beschreiben kann. Das war auf jeden Fall ein Grund, um mit der Familie anzustoßen. 

Ich weiß aber, dass ich noch viel Luft nach oben habe. Deshalb hoffe ich, diese Position möglichst lange beizubehalten.

Welche Ziele hast du dir darüber hinaus für 2025 gesetzt?

Genau wie letztes Jahr ist ein wichtiges Ziel, meine körperliche Gesundheit. Solange ich gesund bleibe, bringe ich die Leistung auf dem Platz und der Kopf spielt mit.

Ich möchte jetzt die Top 100 Position halten, sodass ich 2026 als Top-100-Spielerin starten kann. Wenn ich es dieses Jahr in die Top-50 schaffe, sage ich da auch nicht Nein zu. Das Ziel ist auf jeden Fall da. Die zweite Hälfte des Jahres wird aber ein bisschen schwieriger, weil ich dann Punkte verliere. Aber in den nächsten Jahren möchte ich weiter in der Weltrangliste klettern.

Jetzt geht es für die Masterturniere nach Indian Wells und Miami. Worauf freust du dich bei der Reise am meisten?

Indian Wells und Miami haben ein unterschiedliches Flair, aber sind unglaublich schöne Turniere. Indian Wells nennt man nicht ohne Grund „Tennis Paradise“. Es macht einfach Spaß, bei solchen Bedingungen Tennis zu spielen. Bei den Turnieren sind die besten Spielerinnen der Welt, was einen noch mal mehr motiviert, da mitzuhalten.

Deswegen sind das zwei Reisen, die man einfach genießen sollte und ich freue mich total auf die nächsten Wochen.

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