Achtelfinale: 7:6 (3), 6:4, 6:1 vs. J. De Jong (NED)
Als nächstes ging es für unsere deutsche Tennishoffnung gegen den Lucky Loser Jesper de Jong, der auf seinem Weg in Runde vier unter anderem Stan Wawrinka und Karen Khachanov bezwungen hatte. Nach einem engen ersten Satz, den Zverev nach einem 0:3-Rückstand im Tiebreak noch drehte, spielte sich der 29-Jährige in den Flow und sicherte sich nach zwei Stunden und 15 Minuten den 7:6 (3), 6:4, 6:1-Sieg über den Niederländer.
Viertelfinale: 7:6 (3), 6:1, 6:3 vs. R. Jodar (ESP)
Mit einem glatten Dreisatz-Sieg errreichte Alexander Zverev sein fünftes Halbfinale in Paris. Er bezwang den 19-jährigen Spanier Rafael Jodar mit 7:6, 6:1, 6:3 in knapp zweieinhalb Stunden. Weil mittlerweile viele Titelfavoriten ausgeschieden waren, sagte Tennis-Legende John McEnroe bei "TNT Sports": "So sehr wie jetzt wird er in seiner Karriere nie mehr unter Druck stehen." Wie Zverev mit dem Druck umging, sollte sich in den kommenden Tagen zeigen.
Halbfinale: 7:5, 6:2, 3:6, 6:3 vs. J. Mensik (CZE)
Zwei freie Tage hatte Alexander Zverev nach seinem Viertelfinalerfolg. Reichlich Zeit, um sich auf seinen kommenden Gegner Jakub Mensik vorzubereiten und ein paar Runden Mario Kart mit Bruder Mischa Zverev und Kumpel Marcelo Melo zu spielen.
Am Spieltag war Zverev dann aber wieder voll fokussiert. Der Hamburger setzte sich 7:5, 6:2, 3:6, 6:3 durch und zog erneut in ein Grand Slam-Finale ein. Bei seinem 41. Anlauf bei einem der vier großen Turniere sollte es nun endlich mit dem ganz großen Erfolg klappen.