Denn mindestens Platz sieben war nötig, um die Zugehörigkeit zur Weltgruppe zu sichern. Schon zum Auftakt setzte das deutsche Team mit einem 2:0-Erfolg gegen das an Position fünf gesetzte Großbritannien ein Ausrufezeichen. Wend und Krüger gewannen ihre Einzel jeweils nach verlorenem ersten Satz noch in drei Sätzen. „Das war gleich zum Auftakt ein großer Erfolg. Beide Matches waren sehr eng und die Mädels haben gezeigt, dass sie auch in schwierigen Situationen zurückkommen können“, berichtet Philipp Born, der die Mannschaft vor Ort betreute.

Nach der Viertelfinal-Niederlage zurückgekämpft

Im Viertelfinale musste sich Deutschland dem höher eingestuften Frankreich mit 0:2 geschlagen geben. In den anschließenden Platzierungsspielen zeigte das Team jedoch erneut seine Stärke: Gegen Gastgeber USA gelang ein souveräner 2:0-Erfolg, ehe auch Kolumbien im Spiel um Platz fünf mit 2:0 bezwungen wurde.

Dabei feierte Jana Lindenthal ein gelungenes Debüt im Nationalteam und gewann ihr Einzel gegen Paula Michelle Lopez Meza souverän mit 6:1, 6:2. Britta Wend, die erstmals als Nummer eins des Teams antrat, zeigte ebenfalls starke Leistungen. Gegen die favorisierte Angelica Bernal führte Wend mit 4:4, ehe die Kolumbianerin die Partie verletzungsbedingt aufgeben musste.

„Alle haben sehr gut gespielt. Besonders hervorzuheben ist Britta Wend, die zum ersten Mal die Nummer eins im Team war und hervorragende Ergebnisse erzielt hat“, so Born. Auch Routinier Katharina Krüger habe ihre Leistung „top abgerufen“.

Mit nur einer Niederlage aus vier Begegnungen beendete das deutsche Team die WM auf Rang fünf. Damit wurde das Ziel, die Weltgruppe zu halten, nicht nur erreicht: Deutschland feierte zugleich die beste WM-Platzierung seit 2011. Damals hatte die Mannschaft Rang zwei belegt.

 

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