Mit drei Bronzemedaillen im Gepäck kehrte das deutsche Team von den IBTA Blind Tennis World Championships 2026 aus Vilnius zurück. Bei den Weltmeisterschaften für blinde und sehbehinderte Tennisspieler:innen trafen vom 23. bis 29. August insgesamt 110 Athlet:innen aus 20 Nationen aufeinander. Auch neun deutsche Spieler:innen gingen in der litauischen Hauptstadt an den Start.

Gespielt wurde in vier Startklassen von B1 (vollblind) bis B4 sowie in Einzel- und Doppelwettbewerben. Das internationale Teilnehmerfeld war in allen Konkurrenzen stark besetzt. Gleichzeitig zeigte das Turnier einmal mehr die positive Entwicklung des Blind Tennis: Das sportliche Niveau steigt kontinuierlich und die weltweite Community wächst Jahr für Jahr.

Aus deutscher Sicht durfte sich insbesondere Charlotte Schwagmeier über Edelmetall freuen. In der Konkurrenz der B3-Damen kämpfte sie sich bis ins Halbfinale vor und sicherte sich die Bronzemedaille im Einzel. Zudem gewann sie gemeinsam mit ihrer polnischen Partnerin Małgorzata Ignasiak Bronze im Damen-Doppel der Klassen B3/B4.

Ebenfalls über Bronze jubelten Kirstin Linck und Bianka Graeming im B1-Doppel. Eine weitere Medaille steuerte Daniela Schmidt bei, die zusammen mit der Spanierin Maria Coronel Sanchez im B2-Damen-Doppel den dritten Platz belegte.

Die Ergebnisse unterstreichen die positive Entwicklung des Blinden- und Sehbehindertentennis in Deutschland. Gleichzeitig zeigen die Weltmeisterschaften in Vilnius, wie dynamisch sich die Sportart international weiterentwickelt und immer mehr Spieler:innen weltweit begeistert.

IBTA Blind Tennis World Championships 2026
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