Para Standing Tennis ist die Tennis-Disziplin für Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung, die nicht im Sportrollstuhl spielen können und wollen.

Para Standing Tennis

Para Standing Tennis

Para Standing Tennis (PST) ist eine aufstrebende Tennisdisziplin für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, die ohne Rollstuhl spielen. Sie ermöglicht Sportlern mit verschiedenen körperlichen Einschränkungen, am regulären Tennisspiel teilzunehmen. Das Spiel integriert sich sehr gut in den Nicht-Behinderten-Sport, da die Regeln weitgehend ähnlich sind, was das gemeinsame Spielen auf jedem Tennisplatz ermöglicht.

Wie sich die Sportart entwickelt hat, welche Regeln und Spielklassen gelten und wer deine Ansprechpersonen sind, erfährst du hier.

Die Regeln beim Para Standing Tennis sind wie im normalen Tennis auch. Es gelten die allgemeinen ITF-Regeln, Feldgrößen, Schläger und Bälle.

In den Kategorien PST 3 und 4 darf der Ball zweimal aufspringen.

 

Para Standing Tennis wird von der International Tennis Federation (ITF) unterstützt und strebt die offizielle Anerkennung durch das Internationale Paralympische Komitee (IPC) an, mit dem Ziel, eine paralympische Sportart zu werden und bei Grand Slams vertreten zu sein. Weltweit gibt es bereits über 400 Spieler aus über 40 Ländern, die aktiv Para Standing Tennis spielen.

Wer in Deutschland eine körperliche Behinderung hat und Tennis ausüben möchte, betätigt sich oft beim Rollstuhltennis. Trotz großer Beliebtheit dieser bekanntesten und paralympischen Variante, gab es zunehmend Bedarf, den Sport auch mit anderen Behinderungen und ohne Rollstuhl auszuüben. Die noch junge Disziplin Para Standing Tennis versucht, diese Lücke zu füllen und wächst langsam, aber stetig. 


Mehr Informationen zum internationalen Geschehen erhältst du hier.

Im Para Standing Tennis gibt es vier Startklassen und Zielgruppen:

  • PST 1: Beeinträchtigung der oberen Extremitäten, z.B. Amputation eines Armes
  • PST 2: Beeinträchtigung der unteren Extremitäten mit gut erhaltener Mobilität, z.B. Amputation unterhalb des Knies oder leichte Hemiparese
  • PST 3: Beeinträchtigung der unteren Extremitäten mit größere Einschränkung in der Mobilität, z.B. Amputation oberhalb des Knies, beider Beine oder schwerere Hemiparese
  • PST 4: Kleinwuchs

Geh mit deinem Vorstand, Trainern und Mitgliedern ins Gespräch und zeig ihnen, welche Chancen Inklusion für den Verein bietet. Starte mit einem Aktionstag und biete ein niederschwelliges regelmäßiges Trainingsangebot an.

Weitere Informationen erhältst du vom DTB-Experten: Niklas Höfken, Projektleiter "Tennis für Alle" bei der Gold-Kraemer-Stiftung   niklas.hoefken@gold-kraemer-stiftung sowie  vom Athletensprecher: Thomas Leuschel  tleuschel@hotmail.com .

 

Mehr lesen:

Leverkusen, 19.06.22: Toni Dittmar TC Weiden gewinnt im Einzel das Finale, Feature Bilder der deutschen Rollstuhltennis Meisterschaften. *** Leverkusen, 19 06 22 Toni Dittmar TC Weiden wins the final in the singles, feature pictures of the German Wheelchair Tennis Championships.

DTB sucht den Inklusionsverein des Jahres 2025

Rollstuhltennis-Elite zu Gast in Köln

Die Preisverleihung "Inklusionsverein des Jahres 2023"

Der Löhner Tennisclub Rot-Weiß e.V. ist „Inklusionsverein des Jahres 2023“

Deine Ansprechpartner:innen

Referentin Vereinsentwicklung / Inklusion

Premium und offizielle Partner