Die nationalen Titelspiele für Spieler:innen ab 40 Jahren beeindruckten einmal mehr mit mehr als 520 Teilnehmenden und hochklassigem Tennis quer durch alle Altersklassen. Vor dem großen Finalwochenende hatte es schon zu Wochenbeginn in Essen einen ersten Höhepunkt gegeben, als vier Spieler den Deutschen Meister 2024 in der erstmals ausgetragenen Ü90-Kategorie ausspielten. Am Ende setzte sich bei der gelungenen Premiere der Super-Senioren Herbert Althaus (Harburger TuHC in TS Harburg e.V. /HAM) als verdienter Sieger im Round-Robin-Modus durch, genauso beeindruckten aber auch seine Mitstreiter Werner Marx (ASV Dachau/ BTV), Franz Schlüter (TuS Bruchhausen 02 / WTV) und Gerhard Walkerling (Hildesheimer TC Rot-Weiß / TNB) mit ihren sportlichen Leistungen.

Viel Zeit zum Freuen und Verschnaufen blieb dem 89-Jährigen Althaus allerdings nicht. Denn nur einen Tag später flog der frisch gebackene Deutsche Meister in die Türkei nach Antalya, um an den Mannschafts- und Einzelweltmeisterschaften der Senior:innen in der Altersklasse 85 teilzunehmen. 

Manon Kruse und Sebastian Schießl holen sich die 40er-Titel

Bei den Herren 40 konnte ein Spieler gewinnen, der nur wenige Tage zuvor bei den Jungsenioren gezeigt hatte, dass er auch bei den 35ern noch mehr als nur mithalten kann: Sebastian Schießl (BTV) kam nicht nur als Titelverteidiger und Nummer zwei der Rang- und Setzlisten nach Essen, sondern auch als frisch gebackener nationaler Vizemeister der Herren 35. Nach einem knappen 6:7, 6:7 im Endspiel von Leimen lief es für den Spieler des TC Straubing im Leistungszentrum des Tennis-Verbandes Niederrhein an der Essener Hafenstraße noch den entscheidenden Tick besser: Im Endspiel setzte er sich auf Hartplatz gegen den topgesetzten Rheinlandpfälzer Thomas Burgemeister (TC BW Bad Ems) mit 6:4, 6:2 durch. Eine Titelverteidigung mit klassischem Fehlstart – den allerersten Satz im Turnier hatte Schießl gegen André Sven (TC Budberg/ TVN) abgegeben, danach rauschte er dann ohne größere Probleme und ohne weitere Satzverluste durch das Tableau.

Den einzigen Satzverlust im Turnier „leistete“ sich die Siegerin der Damen 40, Manon Kruse (TC Union Münster), dagegen erst im Endspiel der Nummer eins und der Nummer zwei der Setzliste gegen Monika Keller (STV Schwäbisch Hall). Diese trotzte der Vielfach-Weltmeisterin Kruse nach einem 1:6 im ersten Durchgang Satz zwei mit 6:4 ab, bevor Kruse dann im Entscheidungssatz das Duell der beiden deutlich stärksten Spielerinnen des Draws, die sich beide zuvor jeweils mit einer Reihe deutlicher Siege ins Finale gespielt hatten, mit neuen Bällen wieder klar mit 6:0 dominierte.  

Die Ergebnisse aller Konkurrenzen (Altersklasse 40 bis 90) gibt es hier

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