„Wir sind hier als klarer Favorit hier nach Vilnius gefahren, was nicht immer ganz einfach ist, aber wir haben die Hürde Israel sehr gut und professionell gemeistert. Das war der erste Schritt auf dem Weg zu unserem Ziel, uns für die Finals in Bologna zu qualifizieren“, so Kohlmann nach der Partie.

Das deutsche Doppel mit Kevin Krawietz und Tim Pütz sorgte am Samstag für die frühzeitige Entscheidung in Vilnius. Die Doppel-Weltmeister gewannen ihre Partie gegen das israelische Duo Daniel Cukierman und Amit Vales ohne Probleme mit 6:0, 6:3 und holten so den dritten und entscheidenden Punkt für Deutschland. Krawietz und Pütz halten mit 14 Siegen im Davis Cup nun alleine den deutschen Rekord für gemeinsame Siege im Doppel, nachdem sie den Rekord im vergangenen Jahr in Zhuhai bereits eingestellt hatten.

„Es war sein gutes Gefühl mit der 2:0-Führung auf den Platz zu gehen. Wir haben das solide runtergespielt und waren sehr zufrieden mit unserer Leistung. Wir sind glücklich, dass es für uns wieder weitergeht im Davis Cup dieses Jahr“, so Krawietz nach dem Match.

Im abschließenden Einzel feierte Daniel Masur seine Einzelpremiere im Davis Cup. Der 30-Jährige, der 2016 schon einmal im Doppel eingesetzt wurde, verlor knapp gegen Ofek Shimanov mit 7:6, 3:6, 8:10. Das abschließende Einzel wurde nicht mehr gespielt, da die Partie bereits entschieden war. Den Weg für einen erfolgreichen Auftakt in Vilnius ebneten am Tag zuvor Maximilian Marterer mit seinem 6:2, 5:7, 6:4 über Yshai Oliel, sowie Yannick Hanfmann mit einem 6:4, 6:4 über die israelische Nummer zwei, Daniel Cukierman.

In der 2. Qualifikationsrunde im September muss die deutsche Davis Cup-Mannschaft jetzt auswärts in Japan antreten. Die Japaner besiegten Großbritannien zu Hause mit 3:2. „Die Japaner haben mit Kei Nishikori einen Topspieler in ihren Reihen, der sich jetzt gerade wieder in die Weltspitze zurückarbeitet. Und auch ihre Nummer 2, Yoshihito Nishioka, ist sehr unangenehm zu spielen. Es wird definitiv eine harte Aufgabe für uns, aber ich freue mich schon sehr auf den Trip nach Japan“, sagt Kohlmann.

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