Noch nie zuvor hatte in der Open Era (seit Öffnung der Grand-Slam-Turniere für Profispieler im Jahr 1968) ein deutscher Mann die Einzelkonkurrenz der French Open gewonnen.
„TennisDeutschland hat sich wahnsinnig gefreut, dass es in Paris geklappt hat. Wir sind jetzt alle Grand-Slam-Champion. Wenn du spielst, will Deutschland das sehen. Du entfachst eine riesengroße Begeisterung“, sagte DTB-Präsident Dietloff von Arnim am Sonntagnachmittag im mit 3000 Fans gut gefüllten Stadion und verwies auf Rekordquoten für TV-Sender Eurosport, der das Finale vor einer Woche übertragen hatte.
Eine besondere Verbindung hat Alexander Zverev auch zum ATP-Turnier in Halle. „Alexander Zverev gehört seit vielen Jahren zur Identität unseres Turniers. Er ist nicht nur Deutschlands erfolgreichster Spieler seiner Generation, sondern auch ein Publikumsliebling in Halle. Und deshalb freuen wir uns heute ganz besonders, dir unseren herzlichsten Glückwunsch auszusprechen“, sagte TWO-Turnierdirektor Ralf Weber. „Auf hoffentlich noch viele gemeinsame Jahre in Halle.“
Zverev nahm die Glückwünsche und zwei großformatige Bilder als Erinnerungen an den French-Open-Sieg strahlend entgegen. „Dieser Pokal“, sagte er, „ist über die letzten 30 Jahre verdient worden, weil wir mit meiner Familie und meiner ganzen Mannschaft hart gearbeitet und zusammen alles dafür getan haben, um irgendwann so einen Titel zu gewinnen.“
Er versprach seinen Fans: „Ich möchte noch sehr, sehr lange Tennis spielen und noch sehr, sehr viele Titel gewinnen. Ich glaube, dass wir mit dem DTB auch zusammen viel gute Arbeit machen, so dass wir nicht nochmal 30 Jahre warten müssen.“
In der kommenden Woche richtet er seinen Blick auf zunächst auf die 33. TERRA WORTMANN OPEN: „Ich möchte hoffentlich auch diesen Titel irgendwann mal gewinnen. Danke an alle, die hier sind. Wir werden eine schöne Woche haben!“