Weil Ella Seidel (2:6, 5:7 gegen Francisca Jorge) und das deutsche Doppel um Noma Noha Akugue und Tessa Brockmann (1:6, 5:7 gegen die Jorge-Schwestern) in den anschließenden zwei Matches unterlagen, verlor Deutschland die Begegnung gegen die Gastgeberinnen aus Portugal dennoch mit 1:2.
1:1-Unentschieden gegen Schweden
Bereits gegen Schweden standen die Schützlinge von Torben Beltz damit mächtig unter Druck. Wieder begann Noha Akugue im Einzel. Für die Deutsche entwickelte sich das dritte Match des Tages zu einem wahren Abnutzungskampf, der 2 Stunden und 22 Minuten andauerte und mit 7:6 (6), 6:4 für die Schwedin Caijsa Hennemann endete.
Das Match zwischen Ella Seidel und Kajsa Rinaldo Persson begann dann bereits unter Flutlicht. Seidel erholte sich von ihrer Niederlage am Vormittag und zeigte ihr Können. Durch ihren 6:1, 6:3-Erfolg stellte sie auf 1:1 zwischen Deutschland und Schweden.
„Das letzte Match von Ella war eine super starke Leistung. Sie wollte zeigen, was sie kann, und hat ein super Sandplatzmatch hingelegt. Sie hat sehr abgeklärt und ruhig gespielt, das war ein Schritt in die richtige Richtung”, fand Teamkapitän Torben Beltz lobende Worte.
Das entscheidende Doppel wurde auf den morgigen Spieltag gelegt. Gestartet wird um 11 Uhr.
Beltz über den heutigen Tag: „Das war ein sehr langer Tennistag. Aber weil wir das letzte Match gewonnen haben, geht man jetzt ein bisschen besser schlafen. Jetzt werden wir den Tag nachbereiten und morgen Gas geben, um das Doppel zu gewinnen.”
Letzter Gruppengegner wartet am Donnerstag
Nach dem Doppelmatch gegen Schweden treffen Seidel, Noha Akugue und Co. dann am dritten Spieltag der Gruppenphase (nicht vor 13 Uhr) auf Dänemark. Nur bei zwei Erfolgen über Schweden und Dänemark wahrt das DTB-Team seine Chance auf den Gruppensieg, ist aber zeitgleich auf Schützenhilfe angewiesen.
Alle Matches der deutschen Damennationalmannschaft vom 7. bis 11. April werden täglich live und kostenlos auf tennis.de übertragen.
In der Regionalgruppe Europa/Afrika I kämpfen insgesamt 16 Damennationalmannschaften in vier Gruppen um drei Plätze für die Play-offs. Die vier schlechtplatziertesten Länderauswahlen steigen hingegen in die Regionalgruppe II ab. Vom 7. bis 9. April finden die Gruppenspiele statt, am 10. und 11. April werden die Platzierungsspiele ausgetragen.