New York kann laut sein. Sehr laut. Das haben mein Kollege Torben Beltz und ich schon während der Qualifikation erlebt. Die Courts in Flushing Meadows waren gut besucht und vor allem die chilenischen Fans sind uns mit ihrer Euphorie aufgefallen. Genau das macht dieses Turnier Jahr für Jahr so besonders.
Seit vergangenem Wochenende bin ich vor Ort, beobachte die Spieler im Training, verfolge Matches und führe Gespräche. Dabei fällt auf: Die Voraussetzungen für die deutschen Profis stimmen. Die Auslosung bietet durchaus Chancen, auch wenn es auf Grand-Slam-Niveau bekanntlich keine leichten Gegner gibt.
Die Erstrundengegner unserer Jungs sind Spieler, die man vielleicht nicht sofort auf dem Schirm hat. Aber genau das macht sie gefährlich. Es sind alles Aufgaben, die man bewältigen kann, wenn man gut spielt. Gleichzeitig hat jedes Match seine Tücken.