Erfolgreiche Titelkämpfe für die deutschen Teams bei den Masters World Team Championships in Lissabon: Alle vier DTB-Mannschaften erreichten die K.o.-Runde. Besonders glänzten die Damen 45 mit dem Gewinn der Silbermedaille. Die Herren 45 sicherten sich zudem Bronze.

Das herausragende deutsche Ergebnis lieferten die Damen 45 im Margaret Court Cup. Imke Kuesgen, Manon Kruse, Corina Scholten und Silvia Tornier präsentierten sich während der gesamten Turnierwoche in bestechender Form. Nach zwei souveränen 3:0-Erfolgen in der Gruppenphase ließen sie auch Großbritannien und Frankreich in der K.o.-Runde jeweils keine Chance und zogen ohne Matchverlust ins Finale ein.

Erst dort wurde der deutsche Erfolgslauf gestoppt. Gegen Spanien musste sich das Team mit 0:2 geschlagen geben. Die Silbermedaille krönte dennoch eine beeindruckende Turnierwoche, in der die DTB-Spielerinnen bis zum Endspiel nahezu fehlerfrei auftraten.

Für einen weiteren Podestplatz sorgten die Herren 45 im Dubler Cup. Das Team um Captain Oliver Schwörer, Andreas Thiveßen, Holger Zühlsdorff-Pavlovic und Matthias Hahn gewann seine Vorrundengruppe und setzte sich im Viertelfinale nach einem wahren Krimi mit 2:1 gegen Argentinien durch. Die Entscheidung fiel erst im Doppel, in dem Andreas Thiveßen und Holger Zühlsdorff-Pavlovic den Halbfinaleinzug perfekt machten.

Dort wartete mit Spanien der spätere Weltmeister. Nach der Niederlage im Halbfinale zeigte die deutsche Mannschaft jedoch Selbstbewusstsein sowie Nervenstärke und sicherte sich mit einem 2:1-Erfolg gegen Schweden die Bronzemedaille.

„Die gesamte Mannschaft hat eine unglaubliche Leistung gezeigt. Jeder einzelne Spieler hat seinen Beitrag zu diesem Erfolg geleistet", sagte Team-Captain Oliver Schwörer. „Besonders freut mich, dass wir als Team so eng zusammengewachsen sind. Die Bronzemedaille bei einer Weltmeisterschaft ist ein großartiger Erfolg für uns alle."

Die deutschen Herren 45 sicherten sich bei den Masters World Team Championships 2026 den dritten Platz

Auch die beiden weiteren deutschen Teams überzeugten in Lissabon. Die Damen 40 mit Eileen Aranas-Roth, Katharina Rath, Monika Keller und Nina Spaeth erreichten nach zwei Siegen in der Gruppenphase das Halbfinale und belegten nach Niederlagen gegen die USA und Österreich einen starken vierten Platz. Die Herren 40 um Thomas Brugemeister, Tony Holzinger, Sebastian Dominic Geigle und Oliver Manz qualifizierten sich ebenfalls souverän für die K.o.-Runde. Nach dem Viertelfinal-Aus gegen den späteren Finalisten Spanien kämpfte sich das Team in den Platzierungsspielen noch zu Rang fünf vor.

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