+++ ATP Challenger Tour +++

Tom Gentzsch (22/TC Bredeney) hat den nächsten Meilenstein seiner Karriere erreicht. Der 22-Jährige wird nach seinem Finaleinzug beim ATP Challenger-75-Turnier im niederländischen Bunschoten erstmals unter den besten 200 Spielern der ATP-Weltrangliste geführt. Auf dem Weg ins Endspiel besiegte der Tennis-Bundesligaspieler im Halbfinale den Tschechen Jan Kumstat mit 7:5, 6:4. Im Finale musste er sich dem Niederländer Guy den Ouden mit 4:6, 6:4, 0:6 geschlagen geben.
Trotz der Niederlage setzt Gentzsch damit seine starke Saison fort. Nach den Finalteilnahmen in Koblenz und Split war Bunschoten bereits sein drittes Challenger-Finale des Jahres. Zudem gewann der 22-Jährige 2025 vier Titel auf der ITF-Tour. Die konstant starken Leistungen werden nun mit Platz 189 in der ATP-Weltrangliste belohnt – seinem bislang besten Karriere-Ranking.

+++ ITF-Herren +++

Max Wiskandt (24/Kasseler TC Bad Wilhelmshöhe) bleibt weiter in bestechender Form. Nach zwei ITF-Turniersiegen in Folge erreichte er erneut das Endspiel – diesmal beim M25-Turnier im österreichischen Kramsach.
Im Finale musste sich Wiskandt dem Ukrainer Vladyslav Orlov nach gewonnenem ersten Satz mit 7:5, 3:6, 2:6 geschlagen geben. Trotz der Niederlage unterstreicht der Finaleinzug seine starke Verfassung.

+++

Adrian Oetzbach (28/TC Bredeney) hat das M15-ITF-Turnier in Uslar gewonnen und damit seinen ersten Titel seit 2023 gefeiert. Der 28-Jährige setzte sich im Finale gegen den an Position drei gesetzten Ukrainer Oleksii Krutykh mit 6:4, 7:5 durch und sicherte sich den Turniersieg.

Adrian Barbic (17) und Lenn Stueckrath (18/TC RW Sprendlingen) erreichten in Uslar das Doppel-Finale, mussten sich dort jedoch der niederländischen Paarung Kjell de Hek und Herman Meeuwes mit 2:6, 4:6 geschlagen geben.

+++ ITF-Damen +++

Nastasja Schunk (22/Mannheimer Turn- u. Sportgesellschaft 1899) hat beim W50-ITF-Turnier in Darmstadt für einen tollen Erfolg gesorgt und den bislang größten Titel ihrer Karriere gewonnen. Die 22-jährige DTB-Bundeskaderspielerin triumphierte als Ungesetzte im Finale gegen die an Position sechs geführte Spanierin Irene Burillo mit 5:7, 6:0, 7:6 (18:16) und bewies dabei in einem packenden Tiebreak starke Nerven.

„Ich freue mich sehr, dass ich das Turnier gewonnen habe – vor allem, weil das Finale so eng war. Ich komme aus einer längeren Lernphase, in der ich auch das Abitur nachgeholt habe, da ist es toll, dass ich direkt ein gutes Turnier spielen konnte. Den positiven Schwung versuche ich jetzt mit nach Hamburg zu nehmen. Gegen die Nummer eins der Setzliste zu spielen ist keine leichte Auslosung, aber ich möchte die Atmosphäre genießen und dann sehen, was kommt”, so Schunk. 

Mit dem Turniersieg bestätigt Schunk ihre ansteigende Formkurve. Bereits im Juni hatte sie mit dem Halbfinaleinzug beim W75-Turnier im italienischen Caserta ein Ausrufezeichen gesetzt. Im Mai erreichte sie zudem das Finale des W35-Turniers in Klagenfurt. Diese Woche startet die junge Deutsche mit einer Wildcard bei den MSC Hamburg Ladies Open am Rothenbaum und trifft zum Auftakt auf die topgesetzte Oleksandra Oliynykova.

+++

Marie Vogt (21/TC BW Vaihingen-Rohr) hat ihren zweiten ITF-Titel des Jahres gewonnen. Die topgesetzte 21-Jährige setzte sich beim W15-Turnier im slowenischen Krsko im Finale gegen die an Nummer drei gesetzte Spanierin Ruth Roura Llaverias souverän mit 6:2, 6:4 durch.

+++ ITF-Junior:innen +++

Carlotta Seling (16/Tennisverein Lohne) hat ihren zweiten Titel auf der ITF-Junior-Tour knapp verpasst. Die 16-Jährige erreichte beim J100-Turnier in Mönchengladbach das Finale, musste sich dort jedoch der topgesetzten Japanerin Ran Wakana mit 1:6, 2:6 geschlagen geben.

+++

Nicolas Pfaefflin (16/ TC Doggenburg) hat beim J30-ITF-Turnier im türkischen Izmir einen perfekten Turniererfolg gefeiert. Die Nummer zwei der Setzliste gewann sowohl die Einzel- als auch die Doppelkonkurrenz.
Im Einzel setzte sich Pfaefflin im Finale souverän gegen den an Nummer vier geführten Kasachen Robert Kaminskiy mit 6:2, 6:2 durch und sicherte sich den Turniersieg.

Auch im Doppel triumphierte der Deutsche. Gemeinsam mit Fritz Boberg (16/TC 1899 Blau-Weiss Berlin) gewann Pfaefflin das Endspiel gegen die türkische Paarung Yagiz Gundogdu und Mir Poyraz Kocayusuf mit 7:6 (2), 6:4.

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