Nachdem der Sport im ersten Entwurf des Bundesgesetzes noch keinerlei Erwähnung gefunden hatte, hatten der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und seine 16 Landessportbünde sich mit Nachdruck und Erfolg dafür eingesetzt, dies zu ändern. 

Im Rahmen der Beratungen ist es gelungen, dass der Sport im Gesetzestext in § 4 ausdrücklich als Förderzweck benannt wird, zugleich ist die Liste der Förderzwecke nun abschließend. Damit ist das Signal an Länder und Kommunen noch deutlicher, dass sie den Sport und seine stark sanierungsbedürftige Infrastruktur an der Basis mit ihrem Anteil der 100 Milliarden Euro unterstützen können und sollen. Das Gesetz muss sowohl vom Bundestag als auch vom Bundesrat noch abschließend beschlossen werden.

Der DOSB und seine Mitgliedsorganisationen machen sich stark für einen 10 %-igen Anteil der Mittel aus dem Sondervermögen der Länder.

Die Sportmilliarde des Bundes kommt

Nahezu zeitgleich zum Beschluss zum Sondervermögen der Länder, durfte der Sport einen weiteren, bedeutenden Erfolg verkünden.

Die Vertreter:innen im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages haben entschieden, die sogenannte „Sportmilliarde“ des Bundes einzuführen. Damit setzen sie nicht nur eine Ankündigung aus dem Koalitionsvertrag um, sondern kommen auch einer der zentralen Forderungen des DOSB nach.

Dabei handelt es sich um ein komplett neues Programm zur Förderung von kommunalen und vereinseigenen Sportstätten im Breitensport. Das Geld dafür – eine Milliarde Euro bis zum Ende der Legislaturperiode – stammt aus dem Bundesanteil des Sondervermögens zur Verbesserung der Infrastruktur und soll ab August 2026 abgerufen werden können. Neu ist zudem, dass die Antragstellung in einem Pilotprojekt niedrigschwellig und unbürokratisch verlaufen soll.

„Mit diesen Nachrichten setzt die Bundesregierung ein klares Zeichen für den Sport, dem dadurch notwendige Fördergelder in Aussicht gestellt werden. Dafür gilt es dem DOSB zu danken, der sich auf Bundesebene für den gesamten Sport stark gemacht hat“, so DTB-Vorstand Peter Mayer. „Wir werden uns nun in Zusammenarbeit mit unseren Landesverbänden verstärkt dafür einsetzen, dass auch TennisDeutschland von den zusätzlichen Geldern profitiert. Viele Menschen spielen aktiv unsere Sportarten und dafür wird die entsprechende Infrasturktur benötigt.”

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