Die Einladung bedeutet der vierfachen Weltmeisterin sehr viel. „Ich habe mich riesig über die Einladung gefreut und ohne groß zu zögern zugesagt. Damit geht für mich ein Traum in Erfüllung“, sagt Schwagmeier. Gleichzeitig sei die Premiere auch für den gesamten Sport von großer Bedeutung: „Es ist ein großer und guter Schritt in die richtige Richtung. Dadurch kann Blinden- und Sehbehindertentennis noch mehr Aufmerksamkeit erhalten und auf einer großen Bühne präsentiert werden.“

„Ich erwarte tolle Matches und freue mich darauf, viele großartige Menschen zu treffen“

Beim „Australian Open 2026 Blind and Low Vision Showdown“ (31. Januar bis 1. Februar) treffen 16 der weltbesten Athletinnen und Athleten im Teamformat aufeinander: Team Australien gegen Team Welt, angelehnt an den Laver Cup. Die amtierende B3-Weltmeisterin vertritt Deutschland im Team Welt.

Sportlich hat Schwagmeier klare Ziele: „Meine Ziele sind, meine Spiele zu gewinnen und hoffentlich den ein oder anderen Punkt für Team Welt zu erspielen.“ Gleichzeitig blickt sie der Veranstaltung mit großer Vorfreude entgegen: „Ich erwarte tolle Matches und freue mich darauf, viele großartige Menschen zu treffen.“

Mehr Sichtbarkeit für Paratennis

Was sie den Menschen mit ihrem Auftritt zeigen möchte, bringt die Studentin so auf den Punkt: „Auch im Paratennis steckt sehr viel Potenzial. Mit Ehrgeiz und Geduld kann man unglaublich viel erreichen.“

Mit der Premiere dieses Wettbewerbs setzen die Australian Open ein starkes Zeichen für Sichtbarkeit und Chancengleichheit im Spitzensport und bieten der Sehbehinderten-Community eine der größten Bühnen der Tenniswelt.

Hier findest du weitere Informationen zum Blinden- und Sehbehindertentennis.

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