+++ WTA Tour +++

Tatjana Maria (37/Tennisclub Bredeney) hat ihre starke Rasensaison mit dem Titelgewinn beim WTA-125-Turnier in Newport erfolgreich abgeschlossen. Die Deutsche blieb während der gesamten Turnierwoche ohne Satzverlust und besiegte im Finale die US-Amerikanerin Katie Volynets mit 6:2, 6:4.

Für den Turniersieg erhielt Maria 125 Weltranglistenpunkte und verbesserte sich dadurch um 20 Plätze auf Rang 76 der WTA-Weltrangliste. In dieser Woche schlägt Maria beim WTA-125-Turnier in Kitzbühel auf.

+++ ATP Challenger Tour +++

Florian Broska (28/Frankfurter TC 1914 Palmengarten) hat beim ATP Challenger 50 in Lüttich/Belgien den größten Erfolg seiner bisherigen Karriere gefeiert. Der 28-Jährige gewann erstmals ein Turnier der Challenger-Kategorie und setzte sich im Finale gegen den an Position vier gesetzten Italiener Lorenzo Giustino mit 6:7 (4), 6:4, 6:1 durch.

Nachdem Broska in diesem Jahr bereits das M25-ITF-Turnier in Monastir gewonnen hatte, gelang ihm nun der nächste bedeutende Karriereschritt. Durch den Triumph in Lüttich verbessert er sich in der Weltrangliste um 61 Plätze auf Rang 292 und steht damit erstmals in den Top 300 der Welt.

Bei den BRAWO Open, einem ATP-Challenger-125-Turnier in Braunschweig, erreichten mit den DTB-Bundeskaderspielern Diego Dedura (18/Tennisclub Bredeney) und Niels McDonald (18/Tennisklub Grün-Weiss Mannheim) sowie Marvin Möller (27/TC Langenhorn) gleich drei deutsche Spieler das Viertelfinale.

Für das deutsche Trio war dort jedoch Endstation. Diego Dedura unterlag dem späteren Turniersieger Jan Choinski aus Großbritannien mit 4:6, 1:6. Niels McDonald verlor gegen den Argentinier Facundo Díaz Acosta mit 3:6, 2:6. Marvin Möller musste sich dem an Position acht gesetzten Franzosen Hugo Gaston mit 2:6, 4:6 geschlagen geben.

+++

Beim ATP-Challenger-75-Turnier in Citta di Trieste/Italien erreichte Henri Squire (25/Gladbacher HTC) das Halbfinale. Dort unterlag der Deutsche dem an Position sechs gesetzten Kroaten Matej Dodig nach einem umkämpften Dreisatzmatch mit 4:6, 6:3, 3:6.

+++ ITF-Herren +++

Max Wiskandt (24/Kasseler TC Bad Wilhelmshöhe) hat beim M25-ITF-Turnier in Kassel seinen zweiten Titel in Folge gewonnen. Nachdem er bereits in der Vorwoche das M25-Turnier in Marburg für sich entschieden hatte, setzte er sich nun auch in Kassel im Finale gegen den Tschechen Matthew William Donald mit 7:5, 6:3 durch.

Durch den Turniersieg verbessert sich Wiskandt in der ATP-Weltrangliste um 79 Plätze und wird künftig auf Rang 458 geführt.

+++

Louis Wessels (27/Tennispark Versmold) hat beim M25-ITF-Turnier in Den Haag/Niederlande seinen ersten Einzeltitel der Saison gewonnen. Der 27-Jährige spielte eine starke Turnierwoche und zog ohne Satzverlust ins Finale ein. Im Endspiel setzte sich Wessels souverän mit 6:1, 6:2 gegen den Spanier Alejandro Juan Mano durch und sicherte sich damit den Turniersieg.

+++ ITF-Junior:innen +++

Lasse Bohr (17/TC Tübingen) hat gemeinsam mit seinem indonesischen Partner Ethan David Zapp beim J100-ITF-Jugendturnier im saarländischen Neunkirchen den Doppeltitel gewonnen. Im Finale setzte sich das Duo gegen die italienische Paarung Filippo Catalano und Petar Ciangherotti nach Satzrückstand mit 4:6, 6:3, 10:5 durch.

+++ ITF-Rollstuhltennis +++

Zum 36. Mal fanden vom 8. bis 12. Juli die German Open im Rollstuhltennis in Berlin statt. Zahlreiche deutsche Spieler:innen gingen beim internationalen Turnier an den Start – allen voran Britta Wend, die eine erfolgreiche Woche mit gleich zwei Titeln krönte. 

Neben Wend gingen auch Katharina Krüger, Jana Maria Lindenthal und Ela Porges in der Damenkonkurrenz an den Start. Im Herren- und Quad-Feld waren Steffen Sommerfeld, Anthony Dittmar, Sven Hiller, Daniel Roels, Daniel Shafie sowie Maximilian und Marcus Laudan vertreten.

Auch wenn Katharina Krüger im Einzel bereits in der ersten Runde ausschied, richtete sie ihren Fokus anschließend auf die Doppelkonkurrenz. Gemeinsam mit Britta Wend blieb das topgesetzte Duo nahezu makellos und gab auf dem Weg zum Titel lediglich zwei Spiele ab. 

Für Wend sollte die Doppeltrophäe mit Krüger allerdings nicht die Einzige bleiben. Ohne Satzverlust war sie ins Endspiel eingezogen. Dort traf sie schließlich auf die Schweizerin Nalani Buob, mit der sie sich einen engen Kampf leistete. Schließlich setzte sich Wend mit 6:1, 6:7 und 6:4 durch und holte sich damit den bislang größten Titel ihrer Karriere.

Den vollständigen Artikel zu den German Open in Berlin gibt es hier.

 

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