„Wir haben ein junges und schlagkräftiges Team zusammengestellt, mit dem wir den Wiederaufstieg im Billie Jean King Cup angehen wollen. Der Fokus bei der Nominierung lag nicht ausschließlich auf den Begegnungen in Portugal, sondern auf einem längerfristigen Prozess, in dem wir die Spielerinnen an die Nationalmannschaft herführen wollen, die Deutschland auch in den nächsten Jahren vertreten werden”, sagt Torben Beltz, der die DTB-Auswahl in Oeiras erstmals als Kapitän anführen wird. „Die Spielerinnen haben sich über ihre Nominierung total gefreut und sind Feuer und Flamme, die nächsten Schritte mit uns zu gehen.”

Der 49-Jährige beruft zunächst vier Spielerinnen in sein Aufgebot: Wie auch schon beim letzten Auftritt im Billie Jean King Cup sind Eva Lys, Ella Seidel und Tessa Brockmann dabei. 
Noma Noha Akugue stößt hingegen erstmals zur Damennationalmannschaft hinzu, nachdem sie zuletzt zwei ITF-Turniere in Altenkirchen und Helsinki gewann. Ganz neu ist das Umfeld Billie Jean King Cup für die Linkshänderin allerdings nicht: 2023 war sie als Trainingspartnerin Teil der Billie Jean King Cup-Mannschaft in Stuttgart. 

Die fünfte Spielerin für den Einsatz im April wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. „Wir wollen schauen, wie wir das junge Team noch optimal ergänzen können, um den direkten Wiederaufstieg zu schaffen. In unseren Überlegungen wird auch das Thema Erfahrung eine Rolle spielen”, so Beltz.   

„Kein einfacher Modus”

In der Regionalgruppe Europa/Afrika I kämpfen insgesamt 16 Damennationalmannschaften in vier Gruppen um drei Plätze für die Play-offs. Die vier schlechtplatziertesten Länderauswahlen steigen hingegen in die Regionalgruppe II ab. Vom 7.-9. März finden die Gruppenspiele statt, am 10. und 11. März werden die Platzierungsspiele ausgetragen. 

In der Gruppe D trifft Deutschland auf Dänemark, Portugal und Schweden. Um sich für die nächste Runde zu qualifizieren, muss die DTB-Auswahl Gruppenerster werden und in der K.o.-Phase unter die besten drei Mannschaften kommen. 

„Die kommende Aufgabe ist aufgrund des Modus keine einfache, weil wir Gruppenerster werden und mindestens den dritten Platz im K.o.-Modus erreichen müssen, um aufzusteigen. Aber wir wissen um die Stärken des neuformierten Teams und vertrauen auf den angestoßenen Prozess in der Damennationalmannschaft”, sagt Veronika Rücker, DTB-Vorstand Sport. 

Helmut Schmidbauer, DTB-Vizepräsident: „Wir verstehen die Nationalmannschaft nicht als isoliertes Projekt, sondern als Teil eines durchgängigen Entwicklungsprozesses. Deshalb freut es mich sehr, dass wir ein junges Team nominiert haben und Spielerinnen der neuen Generation die Chance geben, Deutschland auf höchstem Niveau zu repräsentieren.”

Zeitgleich zu der Regionalgruppe Europa/Afrika I finden auch die Billie Jean King Cup-Qualifiers und die Regionalgruppen Amerika I & Asien/Ozeanien I statt. 

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