Veranstaltet vom Deutschen Tennis Bund (DTB) und der Gold-Kraemer-Stiftung sowie ausgerichtet vom Tennisverband Mittelrhein (TVM), gehen die Teilnehmenden sowohl im Einzel als auch im Doppel an den Start. Die begehrten Startplätze wurden über die nationale Rangliste vergeben.

Vier Konkurrenzen, starkes Teilnehmerfeld

Insgesamt wird in vier Konkurrenzen gespielt:

  • Herren (16 Teilnehmer)
  • Damen (8 Teilnehmerinnen)
  • Quad (4 Teilnehmende)
  • Junior:innen (4 Teilnehmende)

Das Teilnehmerfeld spiegelt die sportliche Vielfalt des deutschen Rollstuhltennis wider – von etablierten Nationalspielerinnen und -spielern mit internationalen Erfolgen bis hin zu aufstrebenden Nachwuchstalenten. Neben dem Titelgewinn sammeln die Athletinnen und Athleten wichtige Punkte für das DTB Rollstuhltennis-Race, die nationale Turnierserie von DTB und Gold-Kraemer-Stiftung, die 2026 insgesamt elf Stationen umfasst.

Inklusion auf und neben dem Platz

Ein besonderes Merkmal des Turniers ist das inklusive Veranstaltungskonzept: Zeitgleich finden auf der Anlage des TC Weiden auch die Verbandsmeisterschaften der Damen und Herren des Tennisverbands Mittelrhein statt. Über 600 Spielerinnen, Spieler und Tennisfans werden erwartet.

„Dieses Turnierformat sorgt für Begegnungen zwischen Tennisspieler:innen mit und ohne Behinderung auf Augenhöhe und ist ein hervorragendes Beispiel für gelebte Inklusion im Sport“, sagt Turnierdirektor und Projektleiter „Tennis für Alle“, Niklas Höfken.

Favorit:innen im Blick

Als Favoritinnen und Favoriten gelten die Finalistinnen und Finalisten des vergangenen Jahres. Bei den Damen zählen Britta Wend (Tennispark Bielefeld) und Jana Lindenthal (BASF TC Ludwigshafen) zu den Titelanwärterinnen. In der Herren-Konkurrenz führen die Nationalspieler Toni Dittmar (TC Weiden) und Christoph Wilke (TC Stadthagen) das Feld an.

Für besondere Aufmerksamkeit sorgen zudem die Lokalmatadoren John Brendahl und Timo Schmiesing (beide TC Weiden) in der Juniorenkonkurrenz. Die Quad-Klasse wird von Marcus Laudan (SV Zehlendorfer Wespen) und Konstantin Voglis (TC Kaiserswerth) komplettiert.

Rollstuhltennis: Dynamisch & international etabliert

Rollstuhltennis ist seit 1992 paralympisch und zählt weltweit zu den beliebtesten Rollstuhlsportarten. Gespielt wird nach weitgehend identischen Regeln wie im klassischen Tennis – mit einer Ausnahme: Der Ball darf zweimal aufspringen. Die Athletinnen und Athleten bewegen sich dabei auf beeindruckende Weise in speziell angepassten Sportrollstühlen über den Platz.

Zuschauer:innen herzlich willkommen

Der Eintritt ist an allen Turniertagen frei. Die Finalspiele sind für Sonntag, den 7. Juni, ab etwa 11 Uhr angesetzt.

Turnierdaten im Überblick:

• Termin: 5.–7. Juni 2026

• Ort: TC Weiden, Köln

• Veranstalter: Deutscher Tennis Bund & Gold-Kraemer-Stiftung

• Ausrichter: Tennisverband Mittelrhein

• Wettbewerbe: Einzel und Doppel (Herren, Damen, Quad, Junior:innen)

Spielzeiten:

• Freitag: ca. 10:00 – 18:00 Uhr

• Samstag: ca. 09:30 – 18:00 Uhr

• Sonntag: ca. 09:30 – 15:00 Uhr

Finals: Sonntag ab ca. 11:00 Uhr

Siegerehrung: Sonntag ab ca. 15:00 Uhr

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