Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Tennisverband Mittelrhein in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tennis Bund (DTB) und dem Projekt „Tennis für Alle“ der Gold-Kraemer-Stiftung. Parallel zu den Deutschen Meisterschaften fanden auf der Anlage auch die Verbandsmeisterschaften des Tennisverbands Mittelrhein statt. Mehr als 600 Spielerinnen, Spieler und Besucherinnen und Besucher sorgten für ein außergewöhnliches Tenniswochenende, das sportliche Höchstleistungen und gelebte Inklusion miteinander verband. 

„Die Vision unsers Projketes 'Tennis für Alle'  ist, Menschen mit und ohne Behinderung im Sport zusammenzubringen. Dieses Turnierwochenende ist ein großartiges Beispiel dafür! Wir sind stolz, was wir in den letzten 15 Jahren erreicht haben und werden uns zukünftig weiter für Inklusion im Tennis einsetzen,“ freut sich Dr. Yorick Ruland, Vorstandsvorsitzender der Gold-Kraemer-Stiftung über die gelungene Veranstaltung.

Auch Utz Uecker, Präsident des Tennisverbandes Mittelrhei, hob die Bedeutung dieses besonderen Events hervor: „Die Ausrichtung der Deutschen Rollstuhltennis-Meisterschaften gemeinsam mit den TVM-Verbandsmeisterschaften hat für uns einen enormen Stellenwert. Tennis verbindet Menschen und uns ist wichtig, das genauso zu leben!“.

Die Deutschen Meisterinnen und Meister 2026

In der Herren-Konkurrenz setzte sich im Finale Christoph Wilke mit 7:6, 6:0 gegen Anthony Dittmar durch und sicherte sich den Deutschen Meistertitel. Bei den Damen gewann Britta Wend das Endspiel gegen Jana Lindenthal mit 6:2, 0:1 (w.o.) und krönte sich zur Deutschen Meisterin 2026.

Den Titel in der Quad-Klasse holte sich Marcus Laudan. Er besiegte Konstantin Voglis im Finale deutlich mit 6:2, 6:0.

Für einen besonderen Höhepunkt aus Sicht des Gastgebers sorgte die Juniorenkonkurrenz: John Brendahl vom TC Weiden gewann das Finale gegen seinen Vereinskollegen Timo Schmiesing mit 6:0, 6:2 und sicherte sich damit den Deutschen Meistertitel bei den Junior:innen.

Der Oberbürgermeister und Schirmherr Torsten Burmester würdigte die Leistungen der Athletinnen und Athleten: "Die Spielerinnen und Spieler haben uns allen unglaublich starken Parasport gezeigt! Als Sportmetropole Köln sind wir stolz darauf, mit diesem hochklassigen Turnier der Inklusion im Tennis ein Zuhause zu geben.

Hochklassiger Sport und gelebte Inklusion

Das Teilnehmerfeld spiegelte die gesamte Bandbreite des deutschen Rollstuhltennis wider – von erfahrenen Nationalspielerinnen und Nationalspielern bis hin zu vielversprechenden Nachwuchstalenten. Neben den Deutschen Meistertiteln ging es für die Athletinnen und Athleten auch um wichtige Punkte für das DTB Rollstuhltennis-Race, die nationale Turnierserie von DTB und Gold-Kraemer-Stiftung.

 

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