Was für ein starkes Wochenende für den westfälischen Tennis-Nachwuchs: Bei den NRW-Meisterschaften der Altersklassen U11, U12 und U14 in Essen gingen gleich vier der sechs zu vergebenen Titel an Spielerinnen und Spieler des Westfälischen Tennis-Verbandes. Mit Carina Andrita (U11, TC BW Soest), Liana Martel (U12, TF Wulfen), Luca Hammecke (U11, TV Plettenberg) und Tudor Ursachi (U14, TC RW Salzkotten) stellte der WTV damit zwei Drittel der neuen NRW-Meister.
Insgesamt waren 21 Nachwuchsathletinnen und -athleten aus Westfalen bei den Titelkämpfen vertreten. Betreut wurden die Talente während des Turniers abwechselnd von Verbandstrainerin Simone Milk sowie den Koordinatoren Karolina Kowall und Florian Schlücker. Während in der U14 direkt in einem K.O-Feld die Sieger ausgespielt wurden, mussten sich die U11 und U12 in jeweils vier Gruppen für die Halbfinals qualifizieren. Nur die Gruppensieger erreichten die Vorschlussrunde.
Martel, Andrita, Hammecke und Ursachi holen die Titel
In der U12 der Juniorinnen setzte sich Liana Martel von den TF Wulfen durch und sicherte sich den NRW-Titel in einem spannenden Endspiel gegen Clara Elsner (TC Bayer Dormagen) mit 3:6, 6:1, 7:6. Für Martel ist der Erfolg ein weiterer Höhepunkt in einer starken Entwicklung. Bereits in den vergangenen Monaten hatte sie bei überregionalen Turnieren auf sich aufmerksam gemacht. Auch in der U11 der Juniorinnen blieb der Titel in Westfalen: Carina Andrita vom TC BW Soest krönte ihr Turnier mit vier souveränen Siegen.
Bei den Junioren U11 kam es sogar zu einem rein westfälischen Finale. Luca Hammecke vom TV Plettenberg setzte sich im Endspiel gegen Jannis Holstein (MTA TC Dorsten) mit 6:1, 7:6 durch. Damit ging auch der dritte U11-Titel nach Westfalen. Den vierten WTV-Triumph feierte Tudor Ursachi vom TC RW Salzkotten in der U14.
Neben den vier neuen NRW-Meistern konnten sich weitere WTV-Talente bis in die entscheidenden Runden vorspielen. So schafften es Ariana Graf (U11, SG GW Telgte) und Mila Seng (U12, MTA TC Dorsten) bis ins Halbfinale und damit waren auch in diesen Konkurrenzen WTV-Spielerinnen bis unmittelbar vor dem Endspiel vertreten.
Bereits bei den Nordostdeutschen Meisterschaften hatten die WTV-Talente in diesem Jahr mit guten Ergebnissen auf sich aufmerksam gemacht. Dort erreichten unter anderem Liana Martel, Luca Hammecke und Tudor Ursachi das Halbfinale, während Carina Andrita das Finale erreichte.
Regen sorgt für besondere Finalbedingungen
Für eine besondere Rahmenbedingung sorgte das Wetter in Essen. Die ursprünglich auf der modernisierten Anlage beim ETUF geplanten Endspiele konnten aufgrund des Regens nicht unter freiem Himmel ausgetragen werden. Stattdessen wurden sämtliche Finals im Tennis-Zentrum an der Hafenstraße in Essen unter dem Hallendach auf Teppichboden ausgetragen. Vor allem die vier WTV-Titelträger meisterten diese Umstellung hervorragend.