Mit drei Mannschaften ist der TC Steinhorst in die Westfalenliga-Saison 2026 gestartet. Schon nach zwei Spielen sind die Ambitionen des Vereins zwischen Bielefeld und Paderborn klar erkennbar. Doch auch der TC Herford (bei den Herren) und der TC RW Hagen (bei den Damen) stehen mit zwei Siegen gut da. Unser Bericht zum 2. Spieltag:
Damen
Nach der etwas überraschenden Niederlage zum Auftakt (4:5 beim TC RW Hagen) holten sich die Damen des TC Steinhorst einen ungefährdeten 7:2-Sieg beim TC HW Gladbeck. Der Start zu einer Aufholjagd? Am nächsten Spieltag darf sich das Team allerdings zurücklehnen und schauen, was die Konkurrenz macht – denn es ist spielfrei.
Zweites Spiel, zweiter 5:4-Sieg. Besser hätte es für die Aufsteigerinnen vom TC RW Hagen nicht laufen können. Gegen den Tennispark Bielefeld war der knappe Erfolg von Hagens Talia Wunnenberg an Position 6 gegen Lea-Katharina Jacob eines der Schlüsselspiele. Weil Henrieke Breer und Johanna Amft im Einzel stark auftrumpften, rechneten sich die Bielefelderinnen trotz des 2:4-Rückstands noch etwas für die Doppel aus. Trotz einer passablen Aufholjagd steht für die Bielefelderinnen im Gegensatz zu den Rot-Weißen aus Hagen nun die zweite knappe 4:5-Niederlage zu Buche. Dennoch ziehen Mannschaftsführerin Katja Fevralev und ihr Team aus den beiden Auftritten genügend positive Ansätze, um weiter anzugreifen.
Mit einem 7:2 gegen den TC Herford machten die Damen des TC Eintracht Dortmund ihre Niederlage zum Auftakt wieder wett. Dabei bot vor allem die Partie zwischen Dortmunds Daniela Ciobanu und Sarah Olff an Position 1 alles, was das Tennisherz begehrt. Mit 6:4, 4:6, 11:9 hatte Ciobanu am Ende die Nase vorne und brachte so ihr Team uneinholbar und entscheidend mit 5:1 in Front.
Herren
In Top-Besetzung ließen die Herren des TC Steinhorst den 1. TC Hiltrup, der mit dem verletzten Niklas Niggemann antrat, abblitzen. Fünf Einzel gingen klar an die Steinhorster. Die Hiltruper verkauften sich in den anschließenden Doppeln ansprechend. Während Steinhorst Richtung Regionalliga strebt, werden sich die Hiltruper darauf konzentrieren, die Punkte gegen andere Kontrahenten einzufahren.
7:2 hieß es am Ende für den Bielefelder TTC beim Nachbarn Gütersloher TC RW. Weil Lucas Ernst und Kevin Kaczynski für den TTC im Matchtiebreak die Nerven behielten, war der Start für die am 1. Spieltag spielfreien Bielefelder schon nach den Einzeln gelungen. Im Doppel folgten dann zwei weitere enge Matches, von denen die Heimmannschaft eines ebenfalls für sich beanspruchen konnte.
Auf hohem Niveau duellierten sich derweil der siegreiche TC Herford (7:2) und die Zweitvertretung des TC Steinhorst. Satte neun Tiebreaks wurden in den insgesamt neun Partien ausgefochten. Da die Herforder davon sechs für sich entschieden (davon drei im Matchtiebreak), geht der Sieg am Ende auch in Ordnung. Dennoch zeigte die zweite Mannschaft des TC Steinhorst, dass sie in dieser Saison kein schmückendes Beiwerk ist. Herford blickt nach zwei Siegen vielleicht nun nach oben.