Mit einer gelungenen Mischung aus Ehrungen, Show und Party feierte der Westfälische Tennis-Verband (WTV) am 14. März 2026 eine stimmungsvolle Premiere seiner ersten Champions Night. Rund 300 Gäste, Sponsoren und Partner waren der Einladung in den großen Saal der Stadthalle Kamen gefolgt – ein beeindruckendes Zeichen für den starken Zusammenhalt innerhalb der Tennisfamilie in Westfalen.

Charmant und kurzweilig führten die beiden WTV-Vizepräsidenten Nicolin Lücke und Jan-Henning Janowitz durch den Abend. Organisiert wurde die Veranstaltung in Eigenregie von den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Verbandes, die mit viel Engagement eine würdige Bühne für die „wahren Champions“ des westfälischen Tennissports schufen. Die WTV-Partner Dunlop, Tennis-Point und die Deutsche Vermögensberatung AG stellten hochwertige Preise für die Geehrten zur Verfügung.

Die wahren Champions: Ehrenamt im Mittelpunkt

Im Fokus standen an diesem besonderen Abend vor allem die Menschen, die den Tennissport in den Regionen Münsterland, Ostwestfalen, Sauerland, Siegerland und Ruhrgebiet tagtäglich möglich machen: die zahlreichen Ehrenamtlichen in den Vereinen.

Sichtlich überrascht nahm Jens Himmelmann vom TC GW Paderborn nach einer Laudatio von Matthias Walter (1. Vorsitzender) den Engagement-Award entgegen. Neben dem Preisträger waren weitere 30 verdiente Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler aus dem gesamten Verbandsgebiet nominiert und nach Kamen eingeladen worden.

Die Botschaft des Abends war eindeutig: Ohne diese leidenschaftliche ehrenamtliche Arbeit würde kein Verein funktionieren. Stellvertretend für rund 5.000 ehrenamtliche Funktionsträger in den westfälischen Tennisvereinen nahm Jens Himmelmann die Auszeichnung entgegen. Mehrere Preisträger betonten im Laufe des Abends die Wichtigkeit von Fortschritt und Modernität bei der Vereinsarbeit. Nur so lassen sich auch in Zukunft mehr Menschen für den Sport begeistern.

Herausragende Trainerarbeit ausgezeichnet

Auch die wichtige Arbeit der Trainerinnen und Trainer wurde entsprechend gewürdigt. Der Trainer-Award ging an Yvonne Gibmeier vom TC Havixbeck. Sie hat es in kurzer Zeit geschafft, mit innovativen Angeboten wie einer „Ladies Night“ sowie inklusiven Tennisangeboten zahlreiche Menschen neu für den Tennissport zu begeistern und nachhaltig an ihren Verein zu binden.

Mannschaften als Herzstück der Vereine

Beim Mannschafts-Award setzten sich die Herren 55 des TC Grüningsweg Dortmund durch. Seit beeindruckenden 25 Jahren spielt das Team bereits zusammen und steht damit stellvertretend für die rund 10.000 Mannschaften, die jährlich im westfälischen Spielbetrieb antreten. Mit Unterstützung ihrer Fans konnten sie die Mehrheit der rund 2.000 abgegebenen Stimmen auf sich vereinen.

Dass Tennis auch Teamsport ist, bewiesen ebenfalls die zweitplatzierten U12-Junioren des TC GW Herne sowie die drittplatzierten U18-Junioren des TC BW Halle. Beide Teams überzeugten nicht nur sportlich, sondern stehen auch beispielhaft für Zusammenhalt und echte Teamkultur. Die Mannschaften von der U8 bis zur Ü80 sind und bleiben das Herzstück der Vereine.

Inklusion und Weltklasseleistungen im Rampenlicht

Auch sportliche Spitzenleistungen wurden bei der Champions Night gebührend gefeiert. Der Inklusions-Award ging an Charlotte Schwagmeier vom Löhner TC RW. Die Blindentennisspielerin hat in den vergangenen Jahren nahezu jeden Titel ihrer Kategorie gewonnen, steht seit mehr als 400 Wochen an der Spitze der Weltrangliste und ist gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern eine herausragende Botschafterin für das Blindentennis.

WTV-Talente auf internationalem Parkett erfolgreich

Mit Eva Bennemann, Max Schönhaus, Oliver Majdandzic, Patrick Moise und Jannik Sötebier wurden zudem fünf Nachwuchsathleten der WTV-Talentschmiede als Top-Talente 2025 ausgezeichnet. Mit ihren internationalen Erfolgen in den Spitzenbereichen ihrer Altersklassen haben sie den WTV auch sportlich eindrucksvoll auf der Tennis-Weltkarte vertreten.

Young Generation Award sorgt für Partystimmung

Als der Young Generation Award für herausragende Jugendarbeit junger Engagierter verliehen wurde, erreichte die Stimmung ihren nächsten Höhepunkt. Der TTC Gütersloh, der TC Kaunitz und der TC Warstein waren jeweils mit großen und lautstarken Delegationen angereist. Den Siegerscheck über 700 Euro nahm schließlich das J-Team des TTC Gütersloh entgegen. Der 2. Platz des TC Kaunitz wurde mit 500 Euro belohnt und der TC Warstein bekam für den 3. Platz 300 Euro. Für beste Stimmung sorgten bei der After Show Party anschließend alle drei Vereine gemeinsam bei einer ausgelassenen Polonaise durch den Saal.

Großer Jubel für den Vereins-Award

Zum Abschluss der Ehrungen brandete noch einmal großer Jubel auf, als der TC WB Hemer mit dem Vereins-Award ausgezeichnet wurde. Mehr als 20 Vereinsmitglieder waren zur Unterstützung mit nach Kamen gekommen und feierten die Auszeichnung entsprechend enthusiastisch. Auch der zweitplatzierte Verein, der TC Bergkamen, war vor Ort und freute sich über eine WTV-Bewegungsasse-Tasche.

Gelungener Abschluss auf der Tanzfläche

Nach dem offiziellen Teil übernahm Daniel Stuke, WTV-Jugendkoordinator und in der Szene besser bekannt als DJ DerSchwede, das musikalische Kommando und eröffnete die Tanzfläche. Besonders die jüngeren Gäste ließen sich nicht lange bitten und sorgten für einen stimmungsvollen Ausklang der Veranstaltung.

Erfolgreiche Premiere macht Lust auf mehr

Nach dieser rundum gelungenen Premiere steht einer Neuauflage der WTV Champions Night im Jahr 2028 nichts im Wege. Die Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, dass sich der Mitgliederaufschwung im westfälischen Tennis nicht nur in Zahlen widerspiegelt, sondern vor allem durch das Engagement vieler Vereine und Menschen mit Leben gefüllt wird.

Die erste Champions Night hat damit bewiesen: Der Tennissport in Westfalen lebt von seinen Champions – auf und neben dem Platz.

Bildwünsche bitte per Mail ihagemann@wtv.de

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