Damen

Die Damen des TC Eintracht Dortmund grüßen nach dem 7:2-Erfolg beim Tennispark Bielefeld von der Tabellenspitze. Wieder einmal setzte sich die Routine durch. Vier Einzel gingen klar an die Dortmunderinnen, die anschließend in den Doppeln ihre ganze Klasse ausspielten und nur noch sieben Spiele abgaben. Für die bislang sieglosen Bielefelderinnen steht nun fest, dass sie ihre beiden ausstehenden Begegnungen gewinnen müssen, um in der Westfalenliga zu bleiben. Mit ihrer Einstellung und etwas mehr Glück scheint das durchaus möglich, denn drei ihrer vier Niederlagen fielen äußerst knapp aus.

Langsam kommen die Damen des TC Steinhorst ins Rollen. Gegen den TC GW Herne machten sie beim 9:0 kurzen Prozess. Nach nun zwei klaren Siegen in Folge muss man die Steinhorsterinnen im Kampf um die Meisterschaft definitiv auf dem Zettel haben.

Alles drin war für den TC HW Gladbeck beim Tennis-Marathon auf der Anlage des TC Herford, den die Gäste mit 5:4 für sich entschieden. Erst gegen 20 Uhr wurde an diesem regenreichen Spieltag der letzte Ball geschlagen. Mandy Barth und Nikol Havryliuk war es vorbehalten, den viel umjubelten fünften Punkt im Doppel durch ein knappes 7:6, 7:5 einzufahren. Eigengewächs Havryliuk avancierte mit einer starken Leistung und zwei Punkten zur Matchwinnerin des TC Haus Wittringen, der im Kampf um den Klassenerhalt nun alles in der eigenen Hand hat.

Herren

Ein Duell auf Augenhöhe lieferten sich der Bielefelder TTC und der TC GW Ahaus. Auch wenn die Bedingungen aufgrund einer eineinhalbstündigen Regenunterbrechung sowie feuchter , langsamer Plätze nicht einfach waren, bekamen die Zuschauer feinstes Sandplatztennis zu sehen. Allein vier Einzel wurden beim 3:3-Zwischenstand im Matchtiebreak entschieden. Hochklassig ging es auch in den Doppeln weiter, in denen sich die Bielefelder Lennart Zynga/Felix Werkis und die Ahauser Noah Merre/Mattheo Knoop über zweieinhalb Stunden einen packenden Schlagabtausch lieferten. Weil auch in den Doppeln an Position zwei und drei das Momentum im zweiten Satz auf die Seite der Grün-Weißen wechselte, traten die Ahauser mit einem 6:3-Erfolg im Gepäck die lange Heimreise ins westliche Münsterland an.

Ist das bereits eine Vorentscheidung im Rennen um die Meisterschaft des TC Steinhorst? Auch der TC Herford warf personell alles in die Waagschale. Und so entwickelte sich ein Duell auf absolutem Spitzenniveau. „Ich bin trotz der Niederlage stolz auf die Mannschaft. Der Teamgeist war super. Vom Niveau her war das weit mehr als Westfalenliga und wohl das beste Mannschaftsspiel, bei dem ich dabei war“, ließ Herfords Mannschaftskapitän Lars Hoischen nach der Partie verlauten. Der Chronologie nach: Zunächst mussten die Einzel aufgrund des wechselhaften Wetters in die Halle verlegt werden. Diese Tatsache kam eher dem Gastgeber entgegen, der nach der ersten Runde mit 2:1 in Führung ging. Knackpunkt waren anschließend die beiden Einzel von Stijn Pel und Nino Toto, die Filip Planisek beziehungsweise Luca Sobbe hauchdünn im Matchtiebreak unterlagen. Vor dem Wechsel auf die Außenplätze lag Steinhorst mit 4:2 vor den Doppeln in Führung. „Alle drei Doppel zu gewinnen, war letztlich doch eine zu hohe Hürde“, resümierte Hoischen nach der 3:6-Niederlage.

In der ausgeglichenen Partie der bislang noch sieglosen Teams fuhr der 1. TC Hiltrup am Ende einen verdienten 6:3-Erfolg gegen den TC Steinhorst 2 ein. Steinhorsts Andres Ciurletti musste bereits im Einzel verletzt aufgeben und fehlte den Gästen folglich im Doppel, um den 2:4-Rückstand noch drehen zu können.

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