Das fast abgelaufene Jahr 2025 war für WTV-Nachwuchsathletin Eva Bennemann ein unglaublicher Ritt. Mit dem French-Open- und EM-Titel sowie der Halbfinalteilnahme bei den US Open im Doppel, zwei Siegen im Einzel auf der internationalen Tour der Damen und vielen weiteren starken Platzierungen spielte sich die Regionalliga-Spielerin des TC Deuten ins nationale und internationale Blickfeld.

Mit gerade einmal 12 Jahren machte sie beim TC Deuten in der Corona-Wintersaison 2019/2020 die ersten Schritte im Damenbereich. Sechs Jahre später steht im kommenden Sommer nun eine Veränderung ins Haus, die sich die 18-Jährige mit herausragenden Leistungen mehr als verdient hat. Ab Mai 2026 wird Bennemann in der 1. Bundesliga für den TEC Waldau Stuttgart aufschlagen, der sich im vergangenen Sommer hauchdünn den Klassenerhalt in der höchsten deutschen Spielklasse gesichert hat.

„Eva hatte viele Angebote aus der 1. Bundesliga und wir haben in Westfalen keinen Erstligisten im Damenbereich. Aber wir wollten Eva natürlich trotzdem ermöglichen, auf höchstem Mannschafts-Niveau diese wichtigen Erfahrungen zu sammeln“, sagt WTV-Präsident Jörg Hochdörffer. Das Training wird weiterhin von der WTV-Talentschmiede in Kamen abgedeckt, hauptverantwortlicher Coach bleibt Chefverbandstrainer Michael Schmidtmann. Und auch dem WTV bleibt Eva Bennemann als Spielerin erhalten, denn in der Wintersaison wird sie weiterhin für den TC Deuten in der Regionalliga West aufschlagen.

Über regionale Grenzen hinweg viel intensiver zu kooperieren war auch das Credo der DTB-Mitgliederversammlung in Wiesbaden am vergangenen Wochenende. Für nationale Top-Talente wie Eva Bennemann, die mit Platz 23 in der Juniorinnen-Weltrangliste zur erweiterten Weltspitze gehört, nach wenigen Wochen auf der Damen-Tour bereits unter den besten 600 steht und zudem in das Porsche-Junior-Team des DTB berufen wird, darf die optimale Förderung nicht an Verbandsgrenzen scheitern. Die gemeinsame Entwicklung von Weltklasse, die der DTB und die Landesverbände sich auf die Fahne geschrieben haben, setzt der WTV im Fall von Eva Bennemann konsequent um.    

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