Alles war bereitet auf der Anlage des TC Deuten für die Endspiele der U18-Westfalenliga. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Vereins, Sponsoren, zahlreiche Zuschauer und nicht zuletzt die Leistungen der vier involvierten Teams machten den Tag zu einem Tennis-Erlebnis. Am Ende spannender Spiele kürten sich die Juniorinnen des TC GW Herne und die Junioren des TC BW Halle zu den besten Nachwuchsteams 2024 in Westfalen.

Doch bevor die Talente ihr Können auf dem Platz zeigen konnten, wurden alle einzeln vorgestellt. Das hatte schon etwas von Bundesliga-Flair. Auch für den Verein, der gewöhnlich mit seinen vier Plätzen sonst eher nicht in den Genuss solcher Veranstaltungen kommt, war die Ausrichtung etwas Besonderes. Vor allem auch deshalb, weil ausnahmsweise auch starke Junioren mit von der Partie waren. Normalerweise stehen beim Dorfverein die hochspielenden Damen- und Juniorinnen-Teams im Rampenlicht. So ließen es sich auch WTV-Präsident Jörg Hochdörffer und Vizepräsidentin Nicolin Lücke nicht nehmen, persönlich in Dorstens Stadtteil vorbeizuschauen und die Siegerinnen und Sieger zu ehren.

Halles Junioren siegen in der Damenhochburg

Und so schauten viele interessierte, junge Zuschauer bei den Junioren genauer hin, bei denen die Haller Patrick Moise (gegen Anton Oliukha) und Jannik Sötebier (gegen Linus Sparding) an Position 1 und 2 zwei klare Siege einfuhren. Für Soest punktete Jaron Deubler an Postion 3 (gegen Mats Brünemeyer). Weil Erik Pauli knapp im Matchtiebreak gegen Janek Schmidt unterlegen war, ging Halle mit einer komfortablen 3:1-Führung in die Doppel. Den zum Sieg fehlenden Satz machte dann die Paarung Janek Schmidt/Maximilian Langanki klar. Nicht selbstverständlich: Trotz der Vorentscheidung hielten alle Akteure die Konzentration hoch und so entschieden ebenfalls zwei Matchtiebreaks zum 4:2-Erfolg für Halle gegen Soest.

Juniorinnen des TC GW Herne trotzen den Gastgeberinnen

Die Nervenschlacht im Matchtiebreak war auch bei den Gastgeberinnen des TC Deuten gegen den TC GW Herne ein großes Thema. In den Einzeln entschied drei Mal der kurze Entscheidungssatz bis zehn über Sieg und Niederlage. Vor allem an Postion 1 zeigten Ariane Paulus (Deuten) und Arina Kostina (Herne) formidables Tennis. Mit 10:8 setzte sich die favorisierte Kostina durch. Deutens Leni Betz zog an Position 3 ebenfalls in der Nervenschlacht gegen Daria Wächter mit 7:10 den Kürzeren. Finnja Isbruch hielt den TCD mit ihrem Sieg an Position 4 gegen Zara Sophie Comia im Spiel – natürlich mit 10:4 mit Matchtiebreak. Im Doppel spielten die Hernerinnen dann ihre ganze Klasse aus und ließen den Deutenerinnen keine Möglichkeit zur Entfaltung. Ein verdienter Titel für die Grün-Weißen, der die Freude der Gastgeberinnen ob der guten Saison nicht trübte.  

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