Gratulation an die Herren des TC Steinhorst. Einen Spieltag vor Ende der Westfalenliga-Saison 2026 steht das Team des kleinen Clubs aus Delbrück im Kreis Paderborn als Aufsteiger fest. Zwei entscheidende Fragen bei den Damen werden erst am letzten Spieltag beantwortet. So lief der 6. Spieltag und so ist die Ausgangslage vor dem Finale:

Damen

Erwartungsgemäß zogen die Damen des TC Steinhorst mit einem klaren 8:1-Sieg über den Tennispark Bielefeld am TC Eintracht Dortmund vorbei an die Spitze. Alles ist also bereitet für ein echtes Endspiel um die Westfalenliga-Meisterschaft am nächsten Wochenende zwischen Steinhorst und Dortmund und den damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga. Trotz einer weiteren Niederlage und des Abstiegs haben die Bielefelderinnen – vor allem in den ersten drei Spielen – bewiesen, dass sie konkurrenzfähig sind.

Der letzten Abstiegssorgen entledigte sich der TC HW Gladbeck mit einem 6:3 gegen den TC RW Hagen. Kurios: Alle Einzel endeten klar in zwei Sätzen. Trotzdem stand es nach den Einzeln 3:3. In den anschließenden Doppeln hatten die Gladbeckerinnen jeweils das bessere Ende für sich. Auf die Hagenerinnen wartet nun ein echtes Endspiel um den Klassenerhalt auf eigener Anlage

Dort treffen sie auf den TC GW Herne, der dem TC Herford klar mit 1:8 unterlag. Lediglich Vivien Lerley und Ilvana Nurkovic konnten ihre Einzel offen gestalten. Nurkovic sorgte schließlich für den Ehrenpunkt. Die Hernerinnen nutzten trotzdem die Gelegenheit, weitere Spielpraxis im Doppel für das Finale gegen Hagen zu sammeln. Die Chancen, dass der TC Herford absteigt, sind nur noch rein theoretischer Natur.

Herren

Früher als gedacht hat der TC Steinhorst sein Ziel erreicht. Mit einem 9:0 legte das Team von Mannschaftsführer Dennis Fichtner gegen den Gütersloher TC RW vor.

Der Blick ging dann relativ schnell in Richtung Herford, wo auf der Anlage am Waldfrieden der TC Herford und der Bielefelder TTC im OWL-Derby aufeinandertrafen. In einer wahren Hitzeschlacht behielt der TC Herford mit 5:4 die Oberhand. Wichtig war vor allem der Sieg von Lars Hoischen an Position 6, der sich buchstäblich auf der letzten Rille gegen Youngster Mark Otto behaupten konnte. Patrick Moise zeigte für Herford ebenfalls eine starke Leistung. So ging es mit einem 3:3 in die Doppel. Von drei offenen Partien entschied der TCH schlussendlich zwei für sich. „Wir sind physisch und mental leer, aber total happy“, resümierte Hoischen nach dem Krimi. Im letzten Spiel gegen Gütersloh wollen die Herforder die Vizemeisterschaft klarmachen. Zu diesem Zeitpunkt wurde in Steinhorst schon längst gefeiert.

Feiern dürfen die Herren des Gütersloher TC RW am Ende nur, wenn sie am letzten Spieltag gegen den TC Herford gewinnen und den spielfreien 1. TC Hiltrup von Platz 5 verdrängen. Die Hiltruper unterlagen in ihrem letzten Spiel dem TC GW Ahaus mit 1:8 und müssen nun tatenlos zuschauen, was passiert. Die Daumen werden fest für den TC Herford gedrückt sein.

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