Die Menschen in KölnRheinRuhr haben abgestimmt – und das Ergebnis ist eindeutig: In allen 17 beteiligten Kommunen haben sich die Bürger bei den am 19. April abgeschlossenen Ratsbürgerentscheiden mit deutlicher Mehrheit für die Bewerbung um Olympische und Paralympische Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 ausgesprochen. Am höchsten war die Zustimmung mit 76,29 Prozent in Aachen. Das für den weiteren Bewerbungsweg relevante Gesamtergebnis aller beteiligten Städte liegt bei rund 66 Prozent Zustimmung. In Herten gab es 73,79 Prozent Ja-Stimmen, aber das notwendige Quorum wurde verfehlt.

„Das Konzept von KölnRheinRuhr hat die Menschen überzeugt“, freut sich LSB-Präsident Stefan Klett. „Insgesamt haben rund 1,4 Millionen Menschen an der Abstimmung teilgenommen. Dies war nur möglich, weil der Sport an der Basis die Bewerbung in 17 Städten geschlossen unterstützt hat. Diese Sportbasis ist gleichzeitig der größte Gewinner der Bewerbung. Schon jetzt profitieren unsere Sportvereine von der Bewerbung, unter anderem von einem neuen Sportstättenförderprogramm des Landes. Die Spiele können unserem Land - weit über den Sport hinaus - Impulse und neuen Mut bringen, auch große Projekte erfolgreich zu bewältigen“, sagt Klett. „Mit diesem Votum im Rücken schreiben wir unser Bewerbungskonzept doppelt motiviert fort. Wir wollen die Vision von Olympischen und Paralympischen Spielen in KölnRheinRuhr wahr werden lassen und Sportlern und Gästen aus aller Welt eine Bühne für die größten Sportmomente in einem offenen und gastfreundlichen Land bieten“. 

Ebenfalls abgestimmt wurde am möglichen Segelstandort Kiel. Die Kielerinnen und Kieler sprachen sich mit 63,5 Prozent für olympische und paralympische Wettbewerbe in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins aus. Die Wahlbeteiligung in Kiel lag bei 29,1 Prozent.  „Gratulation an alle erfolgreichen Städte und vor allem auch die Landessportbünde in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Die Ergebnisse unterstreichen, dass das Thema Olympia den Sport wieder in die Mitte des gesellschaftlichen Interesses rückt und die Menschen aktiviert. Allein schon die Aussicht auf das größte Sportereignis der Welt in Deutschland kann die Bewegung auslösen, die unser Land auf unterschiedlichen Ebenen braucht“, sagt DOSB-Vorstandsvorsitzender Otto Fricke.

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