Noch zwei Spieltage sind in der Westfalenliga der Damen und Herren zu absolvieren, und noch ist keine einzige Entscheidung gefallen. Vor allem die Teams im Mittelfeld müssen noch die nötigen Siege für den Klassenerhalt einfahren. Bei den Damen läuft alles auf ein echtes Aufstiegsendspiel hinaus. Unser Bericht zum 5. Spieltag:

Damen

Einen ganz wichtigen Sieg für den Klassenerhalt feierte der TC HW Gladbeck gegen den TC GW Herne (5:4). Dabei machten es die Gladbeckerinnen, bei denen Leandra Nizentic nach ihrem Aufenthalt am US-College zum ersten Mal in diesem Sommer aufschlug, unnötig spannend. Trotz Matchbällen gingen die Einzel von Mandy Barth an Position 4 gegen Jana Hecking und Franziska Wolter an Position 5 gegen Ilvana Nurkovic noch verloren. Den entscheidenden fünften Punkt fuhren dann im Doppel Franziska Wolter und Nikol Havryliuk ein. Gewinnt Herne das nächste Spiel gegen Herford, ist der Abstieg auch für die Grün-Weißen kein Thema mehr.

Die Herforderinnen leisteten vor allem in zwei Doppeln dem Top-Team des TC Steinhorst großen Widerstand. Allerdings stand die Entscheidung schon nach den Einzeln fest (5:1), in denen Steinhorst fünf souveräne Siege einfuhr und nun am kommenden Spieltag an den Tabellenführerinnen des TC Eintracht Dortmund vorbeiziehen will. Gegen das noch sieglose Team des Tennispark Bielefeld sollte das möglich sein. Im Anschluss läuft dann alles auf ein echtes Meisterschaftsendspiel gegen Dortmund am letzten Spieltag hinaus.

Die Dortmunderinnen hingegen ließen gegen den TC RW Hagen beim 8:1 zuletzt nichts anbrennen. Am nächsten Spieltag heißt es, sich zurückzulehnen. Der TC Eintracht Dortmund hat spielfrei und kann das Geschehen aus der Ferne betrachten.

Herren

Das eine oder andere überraschende Ergebnis gab es bei den Herren. So musste der Bielefelder TTC eine 3:6-Niederlage beim TC Steinhorst 2 hinnehmen. Für die Zweitvertretung, die nach wie vor das Tabellenende ziert, kommt dieser Sieg möglicherweise zu spät. Bielefeld hat gegen Herford und Tabellenführer Steinhorst 1 noch schwere Aufgaben vor der Brust und muss weiterhin zittern.

Gold wert könnte der 5:4-Sieg des 1. TC Hiltrup gegen den Gütersloher TC RW gewesen sein. Das Team aus dem Süden von Münster schob sich an den Rot-Weißen vorbei auf den ersten Nichtabstiegsplatz, geht aber mit einem wenig vorteilhaften Matchverhältnis von 16:29 und einem Spiel weniger in den Endspurt der Saison.

Den Status als Verfolger Nummer 1 untermauerte der TC Herford mit einem 6:3-Erfolg beim TC GW Ahaus. Nino Toto steuerte an Position 5 gegen Mikhail Minakov den wichtigen Punkt zum 4:2-Zwischenstand nach den Einzeln bei, ehe die Ostwestfalen in den Doppeln wiederum drei entscheidende Tiebreaks für sich entscheiden konnten und vielleicht noch auf einen Ausrutscher des TC Steinhorst im Rennen um die Meisterschaft hoffen.

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